Menü

Newsletter
abonnieren

22.11.2023

Zehn Fragen an... Milan Derouck, CEO Freestyle-WM 2025

«In jedem von uns steckt ein kleiner Freestyler.» Zehn Fragen, zehn Antworten - zu den Herausforderungen und Meilensteinen der anstehenden WM. «Behind the scenes» mit Milan Derouck, CEO des Mega-Events und damit eine der Schlüsselfiguren der Freestyle-WM.

Die Vorbereitungen der Freestyle-WM 2025 laufen auf Hochtouren. Eine kurze Zwischenbilanz?

Milan Derouck: Es ist bereits jetzt eine sehr intensive Zeit, die zwar herausfordernd, aber gleichzeitig aufregend und mit viel positiver Energie verbunden ist. Jedes Detail zählt, und wir sind auf dem besten Weg, eine internationale Grossveranstaltung zu erschaffen. Intern sind wir momentan dabei, die personellen Ressourcen zu definieren und zu erweitern, damit wir für die Umsetzungen aus den Detailkonzepten perfekt aufgestellt sind.

Die Wahl des Austragungsortes ist entscheidend. Warum ist das Engadin die perfekte Heimat für den Event im 2025?

St. Moritz ist nicht nur ein Postkartenmotiv, sondern auch ein Synonym für Weltklasse-Sport mit einem grossen Vermächtnis von diversen Grossveranstaltungen - von Olympischen Winterspielen über Ski-Weltmeisterschaften bis zu jährlichen Top-Events wie der Engadin Skimarathon oder die Ski Weltcup-Rennen. Die Kombination aus spektakulärer Natur und einer Vielzahl von erstklassigen Einrichtungen, die einen nachhaltigen Anlass ermöglichen, machen das Engadin zum perfekten Schauplatz für Adrenalin und Kunststücke auf Schnee.

Was sind die grössten Herausforderungen bei der Organisation einer solchen Top-Veranstaltung?

Es ist wie bei einem riesigen Puzzle. Die grösste Herausforderung ist, alle Puzzleteile zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammenzufügen und den Blick fürs grosse Ganze nicht zu verlieren. Die Koordination bedarf insbesondere einer guten Kommunikation und eine Vielzahl an Meetings.

Als CEO bist du hautnah am Geschehen beteiligt. Was ist für dich persönlich das Besondere an der Organisation einer Weltmeisterschaft in den Disziplinen Freestyle Ski und Snowboard?

Das Besondere ist, Teil einer Bewegung zu sein, die Grenzen verschiebt. Es geht nicht nur um Sport, sondern um die Feier von Kreativität, Mut und Gemeinschaft. Das Feuer in den Augen der Athlet:innen zu sehen, ist ansteckend. Dies wollen wir auf das ganze Engadin und die Partner übertragen, um unser geliebtes Hochtal auch vermehrt einer jüngeren  Zielgruppe als attraktive Destination mit einem vielseitigen und spannenden Angebot zu präsentieren.

Die Freestyle-WM ist nicht der erste Grossevent, den du (mit)organisierst. Was nimmst du aus deiner Erfahrung in der Organisation von sportlichen Grossveranstaltungen mit?

Jedes Event ist einzigartig, aber was es immer braucht, ist viel Flexibilität. Die Natur ist unberechenbar und die Bedürfnisse der Partner entwickeln sich ständig weiter. Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Was erwartet die Teilnehmenden und Zuschauer:innen für ein Programm am Event?

Neben spektakulären Freestyle-Wettkämpfen möchten wir ein vielseitiges Rahmenprogramm bieten – von Live-Musik bis hin zu interaktiven Erlebnissen. Es wird eine perfekte Mischung aus Hochspannung und Unterhaltung – damit für alle etwas dabei ist.

Bis zum Start der WM dauert es noch etwas mehr als 15 Monate. Was sind wichtige Milestones, bis es los geht?

Ein Meilenstein ist sicher die Inbetriebnahme der neuen Halfpipe auf dem Corvatsch im Februar. Zudem finden im Winter 2024 bereits verschiedene Pre-Events statt, die uns unter anderem auch die Möglichkeit geben, gewisse Prozesse und Abläufe bereits einmal zu testen und anschliessend allfällige Verbesserungen einzuleiten. Daneben müssen Detailkonzepte fertiggestellt und Feinabstimmungen mit unseren Partnern vorgenommen sowie Verträge und Kollaborationen abgeschlossen werden – immer mit dem Ziel, an der WM ein perfektes Erlebnis für die Athlet:innen und Gäste zu schaffen.

Was begeistert dich am meisten am Freestyle Ski- und Snowboard-Sport?

Die Kombination aus Athletik, Disziplin und Kreativität. Diese Sportler:innen sind wahre Künstler:innen auf Schnee, deren Leidenschaft und Hingabe in jeder Bewegung zu spüren ist. Die familiäre Stimmung unter den Athlet:innen ist dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Wie viel Freestyle steckt denn eigentlich in dir – bist du ein Freestyler?

Freestyle ist mehr als Sport, es ist eine Lebenseinstellung! Ich lasse mich davon anstecken, insbesondere wenn ich die Athlet:innen sehe, welche sich sehr familiär verhalten. Weiter probiere ich ganz nach dem Freestyle-Motto stetig Grenzen zu testen, Neues auszuprobieren und kreativ zu sein. Es geht darum, auch einmal das Ungewöhnliche auszuprobieren und dabei Spass zu haben. Ich denke, schlussendlich steckt in jedem von uns ein kleiner Freestyler, der darauf wartet etwas Kreativität ins Leben zu bringen.

Was begeistert dich am meisten am Freestyle Ski- und Snowboard-Sport?

Die Kombination aus Athletik, Disziplin und Kreativität. Diese Sportler:innen sind wahre Künstler:innen auf Schnee, deren Leidenschaft und Hingabe in jeder Bewegung zu spüren ist. Die familiäre Stimmung unter den Athlet:innen ist dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Zum Schluss: was machst du, wenn du grad nicht den CEO-Hut der Freestyle Weltmeisterschaften trägst?

Da habe ich noch ein paar weitere Verpflichtungen zu erledigen. Einerseits bin ich in der Organisation weiterer Anlässe wie dem Ski Weltcup involviert, der immer im Dezember stattfindet. Andererseits unterstütze ich verschiedene Partner im Bereich von Data Science / Analytics-Themen. Natürlich dürfen auch Pausen nicht fehlen. Zuhause bei meiner Familie kann ich meine Batterien wieder aufladen.